Wer viele Inhalte für seine Webseiten hat, und vor allem Inhalte, die sich ändern, aktualisiert werden müssen oder neu hinzukommen, wird irgendwann nicht mehr nur seine Agentur die Webseite updaten lassen wollen.

Eine gute Agentur gibt seinen Kunden deshalb ein Content Management System (CMS) in die Hand. Dieses lässt den Kunden zu Beispiel Blogbeiträge erstellen und auch online stellen, ohne die Hilfe der Spezialisten zu brauchen. Freie Webseiten wie WordPress haben einen eingebauten Webeditor, der so ähnlich aussieht wie ein Word-Dokument und somit auch sehr einfach zu bedienen ist. Mit solchen Webeditoren können vor allem textlastige Inhalte einfach und schnell gepflegt werden, ohne dass man dafür Programmierkenntnisse braucht. Man kann Textteile auch formatieren, zum Beispiel Fett machen oder unterstreichen, man kann sehr einfach Bilder aus einer Galerie einfügen oder neue Bilder hochladen und natürlich lassen sich auch Links einfügen.

Etwas umfangreicher sind Inhalte wie man sie bei Onlineshops findet. Oftmals liegen hier die Sortimente zwar digital, aber in unterschiedlichen Formaten wie Excel vor. Ein gutes CMS hat da eine Importfunktion, die diese Daten lesen und umwandeln kann. Aber auch hier kann es sein, dass man von Hand nacharbeiten muss oder neue Produkte einfügen will. Auch dafür lassen sich mit einem CMS Eingabemasken erstellen, die ohne große Vorkenntnisse ausgefüllt werden können.

Der Vorteil bei einem Content Management System ist, dass man hier nur soviel ändern kann, wie es die Berechtigung erlaubt. Damit wird zum einen sichergestellt, dass keine Inhalte ohne Genehmigung veröffentlicht werden, zum anderen aber auch, dass nichts am Design verändert werden kann.

Wer dennoch denkt, er habe etwas aus Versehen gelöscht oder falsch gemacht, hat bei einem guten CMS eine Revisionsliste zur Verfügung und kann mit wenigen Mausklicks wieder auf die Ursprungsversion zurück gehen.

Auch wenn eine Agentur nichts mehr verdient, wenn sie keine Updates selbst macht, bleibt noch genug Arbeit für Designänderungen und Funktionserweiterungen übrigen, die in der Regel auch besser bezahlt werden